Das im Jahr 1993 in Betrieb genommene Strohheizwerk kannte in Deutschland keine Vorbilder.

Es war aus heutiger Sicht eine richtungsweisende Entscheidung und zugleich der Beginn der Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen am Standort Schkölen.

Die Strohverbrennung wurde zur Fernwärmeerzeugung der Stadt Schkölen genutzt und die Betreiber hatten es schwer, mit den damals noch billigen Heizölpreisen zu konkurrieren. So war es nicht überraschend, als die Anlage im Oktober 2000 aus wirtschaftlichen Gründen privatisiert und von der neu gegründeten BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH übernommen wurde.

Durch das „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ gab es neue Perspektiven für die energetische Nutzung von Biomasse. Die Betreiber planten den Bau eines Biomasseheizkraftwerkes, der im Februar 2006 begonnen und im November des gleichen Jahres mit der Inbetriebnahme vollendet wurde. Als Brennstoff wird naturbelassenes Holz aus der Wald- und Landschaftspflege verwendet.

Die BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH gehört inzwischen zu den modernsten Anlagen mit einer hohen Energieeffizienz und ist damit zugleich ein wichtiger Bestandteil der „Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland